Alpin Notruf: 140
Lawinenwarndienste hochgefahren

Lawinenwarndienste hochgefahren

Bild: © ÖBRD, Urheber: Lambert Tranninger

 

Seit kurzem sind alle Bundesländer, die von einem Lawinenwarndienst betreut werden, auch mit Lawinenlageberichten/prognosen versorgt.

Die Informationen der Lawinenwarndienste sind für alle, die sich im alpinen Raum bewegen, von Wichtigkeit und nicht nur auf Skitourengeher beschränkt. Auch Schneeschuhgeher und andere Gruppen, die sich im gefährdeten Gelände bewegen, sind hier angesprochen.

Das Einbeziehen des Lawinenlageberichtes in die Tourenplanung ist daher äußerst ratsam.

Die Lawinenlageberichte und Lawinenprognoseberichte können einfach und für jedes Bundesland individuell aufgerufen werden:

Link zu den Lawinenwarndiensten

 

 

 

5.12.2018 – Internationaler Tag des Ehrenamtes

Der Internationale Tag des Ehrenamts ist ein Aktionstag, der jährlich am 5. Dezember abgehalten wird. Beschlossen wurde dieser 1985 von den Vereinten Nationen.

Der Österreichische Bergrettungsdienst freut sich über diese Wertschätzung und bedankt sich bei allen 12.616 Mitgliedern für ihre Leistungen im alpinen Rettungswesen.

Auch wünschen wir unseren Partnerorganisationen alles Gute zu diesem Anerkennungstag.

 

 

ÖBRD mit Sicherheitspreisen ausgezeichnet

ÖBRD mit Sicherheitspreisen ausgezeichnet

Zum ersten Mal fand am Freitag den 01.12.2017, die Verleihung des Österreichischen Sicherheitspreises statt. Austragungsort der glanzvollen Preisverleihung war Grafenegg. Der Österreichische Sicherheitspreis des Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) wird in insgesamt sieben Kategorien vergeben.

• Gelebte Sicherheitspartnerschaft
• Sicherheitsprävention
• Sicherheitsheld des Jahres
• Digitale Sicherheit
• Sonderpreis des Landes NÖ
• Rettungsaktion des Jahres – ORF
• Lebenswerk

Besonders erfreulich für den ÖBRD: Wir konnten gleich in zwei Kategorien die Jury überzeugen.


Gelebte Sicherheitspartnerschaft

Der Bundesverband des Österreichischen Bergrettungsdienst stellte sich gemeinsam mit der Höhlenrettung (ÖHR), der Alpinpolizei, der Flugpolizei und der Christophorus Flugrettung (CFV) im Projekt „Mit Teamwork und Sicherheit bei Einsätzen im alpinen Gebiet“ den strengen Augen der Bewerter. Die gemeinsame Arbeit und das gegenseitige Vertrauen auch bei heiklen und schwierigen Bergungen ist ein absolutes Muss. So war es den Vertretern der dieser Teams auch wichtig, diesen Preis stellvertretende für alle freiwilligen und beruflichen Mitglieder ihrer Organisation zu übernehmen.

Im Bild: v.l.n.r: Reinhard Kraxner (Geschäftsführer des Christophorus Flugrettungsverein), Hans Ebner (Leiter der Alpinpolizei Österreich), Franz Lindenberg (Ehemaliger Präsident des Bundesverbandes der Bergrettung), Erich Hofmann (Obmann der Österreichischen Höhlenrettung), Peter Weichselbaum (Stellvertretender Leiter der Abteilung Flugpolizei im BMI). © ÖBRD BV, Urheber: Martin Gurdet

 

Im Bild: Teilnehmer der Preisverleihung © ÖBRD BV, Urheber: Christoph Preimesberger

 

Sicherheitsheld des Jahres

Dieser Titel ging an das Team der Bergrettung Gosau aus Oberösterreich mit Einsatzleiter Christian Egger für die Rettung eines 45-jährigen deutschen Alpinisten aus einer Donline, fünf Tage nach dessen Verschwinden. Ausgewählt wurde dieser Aktion als Gewinner durch Leser der Kronenzeitung in einer großangelegten Umfrage.

Im Bild: Links hinten: Landesleiter der Bergrettung Oberösterreich Christoph Preimesberger, Einsatzleiter der Bergrettung Gosau Christian Egger, Innenminister Wolfgang Sobotka und das Team der Bergrettung Gosau. © ÖBRD BV, Urheber: Anna-Maria Walli

 

Über den Österreichischen Sicherheitspreis
Der Österreichische Sicherheitspreis wurde 2017 ins Leben gerufen. Er zeichnet Mitarbeiter und Freiwillige der Blaulicht-Organisationen in sieben Kategorien aus. Nach dem Auftakt in Niederösterreich soll die Veranstaltung künftig jedes Jahr in einem anderen Bundesland ausgetragen werden. Auch in Zukunft werden die siegreichen Teams mit der speziell designten Award-Trophäe in Gestalt eines Blaulichts und den außergewöhnlichen Medaillen ausgezeichnet. Organisiert wurde der Sicherheitspreis 2017 vom KSÖ (Kuratorium Sicheres Österreich) und dem echo medienhaus in Kooperation mit dem ORF und der Kronen Zeitung, die auch zwei der Awards überreichten.