"Sara`s Northern Collection"
Sara Francis, unsere Partnerin bei der U.S. Küstenwache in Anchorage (Alaska) berichtet hier in loser Folge von Einsätzen über Hochgebirgen des Nordens und dem Pazifischen Ozean und andere Stories aus dem Alltag in einem ziemlich wilden und großteils menschenleeren Land ...
Sara Francis hat im August 2008 fliegerisch eine kleine Foto-Expedition zum Denali (Mount Mc Kinley), nach Fairbanks und Valdez unternommen. Die Pflanzenwelt und Blumen des Nordens haben den - in Alaska oft sehr warmen - Sommer für Entfaltung ihrer ganzen Pracht genutzt.
In Nordamerika geraten Einsatzkräfte immer öfter in Suchaktionen, die auf falschem Alarm bzw. falschem Verhalten von Bürgern beruhen. Urlauber, Familien oder Einzelpersonen missbrauchen Notfall-Leuchtraketen als private Feuerwerke beim Feiern.
Auf dem Denali (Mount Mc Kinley) im US-Bundesstaat Alaska suchten Flug- und Bergretter mehrere Tage nach zwei vermissten Männern aus Japan, die auf der kombinierten und extremen Cassin-Route unterwegs waren. Mittlerweile wurde die Suchaktion eingestellt.
In Juneau, der Hauptstadt Alaskas, wurde mit Hilfe eines schweren Chinook-Transporthubschraubers die Stromversorgung nach einem Lawinen-Chaos im April 2008 wieder normal in Gang gesetzt ...
Alexandra und Matthias Robl aus dem Allgäu haben mit Freunden auf dem Inland-Eis zwischen Südost-Alaska (USA) und dem Yukon Territory bzw. British Columbia einige tolle Touren und Erstbegehungen durchgezogen ...
Die letzte Reise der "Princess Sophia": Warum mussten sie alle sterben? Dokumentation über eine 1918 fahrlässig herbeigeführte Schiffskatastrophe - am Fuß vergletscherter Küstenberge zwischen Südost-Alaska und British Columbia (Kanada) ...
Eine weitere russische Expedition wird die wärmere Jahreszeit nutzen, um den arktischen Kontinental-Schelf unter dem Meeresspiegel weiter zu erforschen. Beobachter vermuten, dass Russlands Regierung weitere Ansprüche auf politisch-wirtschaftliche Vorherrschaft ableiten dürfte ...
Sturm- und Lawinen-Chaos fast im gesamten US-Bundesstaat Alaska: Küstenwache und Bergrettung suchen Vermisste, die Küstenwache hilft bei Hubschrauber-Abstürzen privater Flieger ... Frühling 2008 im hohen Norden ...
Bilder vom Frühling 2008 in Alaska: Von Kollegin Sara hat uns ein Brief von einem sehr entlegenen Winkel der Erde erreicht. Dutch Harbor liegt auf der Aleuten-Insel Unalaska im äußersten Nordwesten Amerikas ...
In den Hochgebirgen im Westen und äußersten Nordwesten der Vereinigten Staaten gibt es heuer viele Lawinenopfer. Im Zentralraum von Alaska um die größte Stadt des Bundestaates, Anchorage, beobachtet die Bevölkerung einen besonders warmen Winter ...
Bei den Aleuten-Inseln im äußersten Nordwesten der USA (US-Bundesstaat Alaska) wurde vor kurzem eine zoologische Seltenheit entdeckt: ein weißer Orca-Wal. Die im Normalfall niemals weißen Orcas - mit ihrer sehr auffälligen Zeichnung in Schwarz-Weiß - greifen fast nie Menschen an. Sie ernähren sich von Fisch und Seelöwen ...
Neben legendären Langstrecken-Rennen "Iditarod" (Anchorage nach Nome) und "Yukon Quest" (Whitehorse nach Fairbanks) gehört das kurze Sprint-Schlittenhunde-Rennen zu den populärsten Veranstaltungen: Fur Rendezvous World Championship Sled Dog Race ...
Gegensätze auch bei Temperaturen und Längen der Tage
Blicke über Gartenzäune schaden nicht, besonders wenn es sich um Regionen wie Alaska (USA) und das Yukon Territory von Kanada handelt- wo sich härteste klimatische, topografische und taktische Bedingungen für Kapitäne, Piloten, Seenot-Retter und Bergretter abwechseln mit sehr langen und auch sehr warmen Tagen im subarktischen und arktischen Sommer.
Höherer Anstieg als auf dem Everest
Im Küstengebirge zwischen Alaskas Hauptstadt Juneau im Südosten und dem weit größeren Anchorage steht der Mount St. Elias in direkter Nähe zum Pazifischen Ozean. Wer von der Küste auf den Gipfel geht, absolviert den höchstmöglichen direkten Anstieg auf Erden - mehr als 5.400 Höhenmeter, weit mehr als vom Everest-Basislager auf den höchsten Punkt der Erde. Gleichzeitig peitschen vom Nordpazifik in loser Folge schwere Stürme herein. Ähnliche Bedingungen herrschen auch auf dem Mount Fairweather und anderen wunderschönen Riesen.
Seenot- und Bergrettungsdienst in dieser Gegend könnten härter nicht sein. Neben Nationalpark-Behörden, alpinistischen Selbsthilfe-Gruppen spielt die amerikanische Küstenwache dabei eine entscheidende Rolle. Wegen der für Europäer oft unvorstellbaren Größe, Abgeschiedenheit und Einsamkeit der Berg- und Küstenlandschaften muss hier verstärkt auf Mechanisierung gesetzt werden. Deshalb sind auch langstrecken-, sturm- und nachtflugtaugliche Dolphin- und Jayhawk-Helikopter (Spezialversionen der Blackhawks des Herstellers Sikorsky) im Einsatz.

- Jayhawk/Seahawk, Spezialhubschrauber auf konstrutiver Basis des Blackhawk - neben dem noch größeren Sikorsky-H3 (Sea King) der dickste Brummer der Küstenwache in Nordamerika, vielseitig einsetzbar auch bei Sturm über Gebirge und Ozean. Bilder: U.S. Coast Guard
Mehr Infos über dieses äußerst robuste Packpferd für Extrem-Einsätze via Wikipedia (Seahawk-Version der Marine) bzw. Website der U.S. Coast Guard

- Dolphins der amerikanischen Küstenwache - ebenfalls sturm- und nachtflugtauglich, für Einsätze, die nicht ganz so weite Strecken und so viele Stunden Flugzeit benötigen wie mit Jayhawks.
Die Dolphins sind modifizierte "Dauphins", gebaut in Europa von Eurocopter/Aerospatiale. Piloten der amerikanischen Küstenwache nennen sie liebevoll auch Plastikflieger, weil wesentliche Bestandteile aus extrem festen und leichten Kunststoffen bestehen und zusammengeklebt sind - eine Bauart, wie sie in Nordamerika erst im Kommen ist. Bilder: U.S. Coast Guard.
Mehr Infos zu diesem Typ bei Eurocopter bzw. U.S. Coast Guard






















