"Es war ein großartiger Moment", sagte der Risikosportler, als er nach seinem etwa fünfminütigen Ausflug in luftiger Höhe wieder festen Boden unter den Füßen hatte.
Gestartet war der ehemalige Militärpilot mit einem Sprung aus einem Propellerflugzeug. Einige Sekunden später klappte er die Flügel zu einer Spannweite von 2,5 Meter aus und gab Gas. Die vier im Flügel integrierten Düsentriebwerke beschleunigten ihn auf bis zu 300 Stundenkilometer. Wie ein Adler flog er wenig später eine lange Kurve, stürzte in Richtung Rhonetal, vollführte eine Rolle, bevor er wieder in die Höhe zog, die Flügel abwarf und den Fallschirm zog.
Nun will der 48-Jährige, der bereits seit 2003 immer wieder an Prototypen des "FusionMan"-Modells herumbastelt, sein aktuelles Flugobjekt weiterentwickeln. Denn er möchte den "menschlichen Vogelflug" mit zahlreichen akrobatischen Einlagen perfektionieren. Ein weiteres Ziel: ein Flug über den Ärmelkanal.
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