Die beiden Wanderer stiegen am Vormittag über das Draxlerloch und das Große Kar zum Gipfel des Hochkars auf. Wegen des dichten Nebels, starken Windes und Schneefalls am Nachmittag verloren sie beim Abstieg jedoch die Orientierung, die beiden Wiener saßen schließlich in einer 40 Grad steilen Rinne am Scheinecksattel fest, berichtete die Alpinpolizei am Sonntagabend.
Erschöpft, aber unverletzt wieder im Tal
Gegen 15.15 Uhr setzten der 37-Jährige und sein 38-jähriger Begleiter schließlich einen Notruf ab. Gemeinsam mit der alpinen Einsatzgruppe der Polizei konnte die Bergrettung Göstling die beiden gegen 17 Uhr unverletzt zurück ins Tal bringen, sagte Einsatzleiter Robert Blamauer: „Unsere Männer sind den Wanderern entgegen gegangen, danach haben sie die beiden ein Stück nach unten begleitet, und schließlich sind sie mit einer Pistenraupe in unseren Bergrettungsraum gebracht worden.“
Dort wurden die erschöpften Wanderer von einem Arzt versorgt, die Heimreise nach Wien konnten sie aber selbst antreten.
noe.ORF.at
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09.04.2012 -
Schneeschuhwanderer in Bergnot









