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News

07.02.2012 - 
ÖBRD gegen Kriminalisierung des Bergsteigens

Von: Franz Lindenberg & Gerald Lehner, ÖBRD

Klagenfurt, Graz, Wien, 7. Februar 2012 - Die Bergrettung schließt sich NICHT manchen Forderungen an, wonach die bei Mürzzuschlag in Kältesturm und canadian generic viagra pharmacy Bergnot geratenen Wiener wegen "Fahrlässigkeit" streng bestraft werden sollten. Der Bergrettungsdienst setzt sich GEGEN eine Kriminalisierung des Bergsteigens ein und buy cheap uk viagra kritisiert Unfallopfer nicht öffentlich.


Bild: Associated Press

Nach dem schwierigen und viagra usa gefährlichen Einsatz von Bergretter für zwei (fast schon) erfrierende Wiener bei Mürzzuschlag gab und where to get viagra cheap gibt es viele Anfragen von Medien beim ÖBRD - auf mehreren Ebenen. Ob wir denn auch schwere Strafen fordern würden, wegen fahrlässiger Gemeingefährdung etc. DAS TUN WIR NICHT! ES IST NICHT UNSER JOB. Wir retten Menschen aus Bergnot und 100mg viagra too much wollen sie nicht medial (vor)verurteilen.

WICHTIG:
Unser Mitgefühl und real cialis online unsere Sorge gelten natürlich den Verletzten in den eigenen ÖBRD-Reihen und viagra 50mg cost den anderen beiden Verletzten. Mögen sie alle rasch genesen und low price viagra ohne Dauerschäden davonkommen.

Gleichzeitig treten wir gesellschaftspolitisch und generic cialis - parteipolitisch neutral -  gegen eine zunehmende Kriminalisierung des Bergsteigens ein, die angesichts mancher Gerichtsurteile drohen könnte; ähnlich wie in Italien.

Dringender Appell für gute Tourenplanung
Daneben appellieren wir an ALLE Bergsportler, stets eine sorgfältige Tourenplanung zu machen, um das eigene Risiko zu minimieren. Das könnte gefährliche Entwicklungen und real viagra online Einsätze wie jene bei Mürzzuschlag schon im Vorfeld verhindern und best price for generic cialis abwenden. Aus alpinistischer Sicht dürften dort von den Unfallopfern doch einige Fehler in der Planung bei starkem Wind und fast generic viagra sehr kaltem Wetter gemacht worden sein. Schärfere strafrechtliche Konsequenzen würden eventuell dazu führen, dass Leute in Bergnot zögern, die Einsatzkräfte zu alarmieren. Das könnte ernste Situationen für Betroffene und viagra alternative Retter eventuell noch weiter verschärfen. Deshalb kann die Strategie aus der Sicht des ÖBRD nur lauten: Bewusstseinsbildung, bessere Tourenplanung und viagra prescription mehr Mut zum rechtzeitigen Umkehren oder Daheimbleiben, wenn die Verhältnisse für eine gute bis passable Tour nicht passen.

Im gegenständlichen Fall bei Mürzzuschlag wird den beiden Wienern der gefährliche Einsatz unserer steirischen Bergrettungsleute ganz "normal" verrechnet - mit dem geltenden Stundensatz von 38 Euro pro Mann/Frau und Einsatzstunde. Das ist für Sport- und Freizeitunfälle in Österreich gesetzlich vorgeschrieben, weil keine ASVG-Krankenversicherung für solche Rettungseinsätze aufkommt - ein Missstand, gegen den sich der ÖBRD schon seit Jahrzehnten wehrt und den Nationalrat dazu bewegen will, einen gesetzlichen Versicherungsschutz auch für Bergsportler zu gewährleisten. Bisher ist es notwendig, dass alle Bergsportler private Unfall- und Bergeversicherungen abschließen.

ÖBRD ist keine Staatsanwaltschaft und keine Polizei
Bei möglichem Fremdverschulden: Wenn es Verletzte, Schwerverletzte oder Tote gibt, dann müssen ohnehin die Staatsanwaltschaften prüfen, ob Anklage erhoben werden muss oder nicht. Die entsprechenden Daten und Fakten der Unfälle muss die Alpinpolizei laut Gesetz erheben, dokumentieren und liefern. Der Bergrettungsdienst hält sich als ehrenamtliches Netzwerk von Alpinisten für Alpinisten und Wanderer bei allen Forderungen nach Bestrafung STRIKT heraus. Der ÖBRD sieht sich insgesamt als Teil der alpinistischen Gemeinschaft und tritt dafür ein, dass Fehler in den Bergen nicht automatisch zu einer Kriminalisierung der Betroffenen führen - wie es in anderen Staaten schon zunehmend der Fall ist.  

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Die KLEINE ZEITUNG (Graz/Klagenfurt) hat dazu am 7. Februar ein Feature veröffentlicht, in dem verschiedene Stimmen zu Wort kommen, die dem Stammtischgeplauder und Forderungen nach hartem Vorgehen gegen "fahrlässige" Bergsteiger widersprechen ...

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