Der 69-Jährige war allein zu einer Klettertour im Bereich der Breiten Wand aufgebrochen. Dabei dürfte sich laut Polizei ein Felsstück gelöst haben - der Pensionist stürzte rund zehn Meter im freien Fall in die Tiefe und schlitterte danach noch weitere 190 Meter über das felsige Gelände. Er erlitt Serienrippenbrüche und Knochenbrüche.
Schwer Verletzter lag auf unmarkiertem Steig
Durch Zufall fanden zwei andere Alpinisten den schwer verletzten Kletterer aus Graz auf einem unmarkierten Steig liegend. Sie alarmierten die Bergrettung, und gemeinsam wurde der 69-Jährige zu einer 500 Meter entfernten Jagdhütte gebracht. Dort konnte er von der Mannschaft eines Rettungshubschraubers übernommen und ins LKH Graz gebracht werden.
Wanderer brach sich Unterschenkel
Nur wenig später verunglückte ein Wanderer, der von der Hörndlalm in Richtung Sonnscheinalm unterwegs war: Der 53-Jährige war zu Sturz gekommen und erlitt dabei einen Unterschenkelbruch. Er wurde von einem Notarztteam ins LKH Bruck gebracht und sofort operiert.
steiermark.ORF.at
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29.06.2012 -
Abgestürzter Kletterer durch Zufall gefunden









