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Start und Ziel dieser Veranstaltung ist die Valentinalm beim Plöckenpass auf österreichischer Seite der Karnischen Alpen. Fast 700 Skibergsteiger haben an diesem Rennen teilgenommen, das kein Rennen im eigentlich Sinn ist. Es zählt nämlich nicht der oder die Schnellste, sondern jene, die der durchschnittlichen Abfahrtszeit aller am nächsten kommen.
Dutzende machten zusätzlich mit, ohne offiziell Nennungen abzugeben. Dazu kamen noch Schneeschuhwanderer und andere Genießer.
Wegen der jüngsten Schneefälle wurde die Anstiegsroute von der Valentinalm in der Nähe des Plöckenpasses auf das Wodner Törl (2.100 Meter) verlegt. Die klassiche Route verliefe auf das topografisch schwierigere, wenig höhere und westlicher gelegene Valentin-Törl. Roland Pranter, Ortsstellenleiter der Bergrettung Kötschach-Mauthen, und sein Team haben jedoch nach einigen Erkundungsflügen mit dem Hubschrauber am Donnerstag entschieden, den Streckenverlauf zu ändern. Der Anstieg auf das Valentin-Törl wäre derzeit zu lawinengefährlich.
Traditionsreiche Veranstaltung
Es gibt ihn schon sehr lange. Er war nie und wird nie eine Wetzer-Veranstaltung sein, wo sich Rekordjäger unter den Skitourengehern duellieren. Der Valentin-Gletscherlauf der Bergrettung Kötschach-Mauthen betont das sportlich-menschliche Miteinander von Frauen, Männern und Jugendlichen aus vielen Himmelsrichtungen und Regionen, jungen Leuten und älteren, konditionell hervorragenden und körperlich weniger leistungsfähigen, die es bei Anstieg und Abfahrt gemütlicher angehen.
Nur die Abfahrten der Dreier-Teams in den Südkärntner Bergen zählen für die Wertung. Wer der Durchschnittszeit aller am nächsten kommt, hat gewonnen. Jedes Team fährt geschlossen ab, passiert gemeinsam einen Kontrollposten und ebenso das Ziel. Ein ZEITLIMIT wird am Start bekannt gegeben und muss eingehalten werden – sonst erfolgt die Disqualifikation der Mannschaft!
Lesachtaler haben ÖBRD-Wertung gewonnen
Die Bergrettungswertung hat ein Dreierteam der Ortsstelle Lesachtal gewonnen. Die aktuelle Ergenbnisliste für alle Teams (inkl. Gäste) finden Sie hier: www.bergrettung-koetschach.at/vgl
Bild links: Jogi Pfeiffer, Flugrettungsreferent der Salzburger Bergrettung, dokumentiert das Geschehen unter dem Wodner Törl. Der Salzburger ÖBRD-Landesleiter Estolf Müller und der Lungauer ÖBRD-Bezirksleiter Balthasar Laireiter nahmen neben Dutzenden Bergrettungsleuten aus einigen Teilen Österreichs ebenfalls an dem Lauf teil.
Sehr viel Schnee im Hochgebirge, lange Saison
In den Karnischen Alpen liegen heuer solche Schneemassen, dass Skitouren von der Valentinalm aus (günstige Zimmer) und von anderen Stützpunkten oberhalb von 1.200 Metern Seehöhe noch in den Juni hinein möglich sind. Wir haben nach dem Valentin-Lauf noch Touren in der Gegend durchgeführt - unter anderem auf das Valentin Törl. Einige Bilder folgen demnächst ...
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Bericht der Bergrettung Kötschach-Mauthen
Bericht auf kaernten.ORF.at
valentinalm.at
News
02.05.2009 -
Internationaler Andrang beim Valentin-Gletscherlauf













