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Bell Jet Ranger des BMI in Sanitätsausführung (Bild: SK Verlag)
Bell Jet Ranger des BMI in Sanitätsausführung (Bild: SK Verlag)
Alois Mock und Dr. Gerhard Flora, der "geistige" Vater der Flugrettung in Österreich (Bild: SK Verlag)
Alois Mock und Dr. Gerhard Flora, der "geistige" Vater der Flugrettung in Österreich (Bild: SK Verlag)
Alouette 3 des Christophorus Flugrettungsvereines (Bild: SK Verlag)
Alouette 3 des Christophorus Flugrettungsvereines (Bild: SK Verlag)
AS 350 "Ecureuil" als "Christophorus 4" im Wilden Kaiser (Bild: SK Verlag)
AS 350 "Ecureuil" als "Christophorus 4" im Wilden Kaiser (Bild: SK Verlag)
Erfindung von Dr. Walter Phleps, "Christophorus 4"-Notarzt: der Notfallrucksack (Bild: SK Verlag)
Erfindung von Dr. Walter Phleps, "Christophorus 4"-Notarzt: der Notfallrucksack (Bild: SK Verlag)
Notfallmedizinische Ausstattung der Ecureuil, Einbau von AAT - Air Ambulance Technology (Bild: AAT)
Notfallmedizinische Ausstattung der Ecureuil, Einbau von AAT - Air Ambulance Technology (Bild: AAT)
Alouette 3 "Christoph" des Bundesheeres, stationiert in Aigen (Bild: www.bundesheer.at)
Alouette 3 "Christoph" des Bundesheeres, stationiert in Aigen (Bild: www.bundesheer.at)
Alouette 3 bei einer Windenbergung (Bild: www.bundesheer.at)
Alouette 3 bei einer Windenbergung (Bild: www.bundesheer.at)
Unterzeichnung des Assistenzvertrages zwischen Bundesheer und Christophorus Flugrettungsverein (Bild: www.bundesheer.at)
Unterzeichnung des Assistenzvertrages zwischen Bundesheer und Christophorus Flugrettungsverein (Bild: www.bundesheer.at)
"Martin 1" startet im Jahr 2000 vorerst als Winterstützpunkt von St. Johann im Pongau zu seinen Einsätzen (Bild: Phil Knaus)
"Martin 1" startet im Jahr 2000 vorerst als Winterstützpunkt von St. Johann im Pongau zu seinen Einsätzen (Bild: Phil Knaus)
"Heli 3" wurde nach positiven Verhandlungen mit dem Roten Kreuz Kufstein als Ganzjahresstandort in das Rettungswesen im Unterland aufgenommen (Bild: Markus Zott)
"Heli 3" wurde nach positiven Verhandlungen mit dem Roten Kreuz Kufstein als Ganzjahresstandort in das Rettungswesen im Unterland aufgenommen (Bild: Markus Zott)
Kurze Zeit später wurde auch "Heli 4" in Kaltenbach in Betrieb genommen, ebenfalls nach guten Gesprächen mit dem Roten Kreuz Schwaz (Bild: SHS)
Kurze Zeit später wurde auch "Heli 4" in Kaltenbach in Betrieb genommen, ebenfalls nach guten Gesprächen mit dem Roten Kreuz Schwaz (Bild: SHS)
"Martin 2" wurde im Jahr 2002 mit dem Standort Karres in Betrieb genommen, nur ein Jahr später war der Heliport fertiggestellt (Bild: Knaus)
"Martin 2" wurde im Jahr 2002 mit dem Standort Karres in Betrieb genommen, nur ein Jahr später war der Heliport fertiggestellt (Bild: Knaus)
"Alpin Heli 6", die erste Kooperation zwischen SHS und ÖAMTC nahm 2004 als Ganzjahresstandort in Zell am See den Betrieb auf (Bild: Markus Amon)
"Alpin Heli 6", die erste Kooperation zwischen SHS und ÖAMTC nahm 2004 als Ganzjahresstandort in Zell am See den Betrieb auf (Bild: Markus Amon)
"Martin 6" wurde als Winterstandort im Jahr 2004 in Betrieb genommen (Bild: Knaus)
"Martin 6" wurde als Winterstandort im Jahr 2004 in Betrieb genommen (Bild: Knaus)
Air Rescue Austria (ARA) startete mit "RK-1" 2001 seinen Dienst in Klagenfurt, nach einigen Diskussionen mit dem ÖAMTC wird der Standort nach Fresach verlegt (Bild: ARA)
Air Rescue Austria (ARA) startete mit "RK-1" 2001 seinen Dienst in Klagenfurt, nach einigen Diskussionen mit dem ÖAMTC wird der Standort nach Fresach verlegt (Bild: ARA)
2006 wird offiziell der Standort Fresach in Betrieb genommen (Bild: ARA)
2006 wird offiziell der Standort Fresach in Betrieb genommen (Bild: ARA)
"RK-2" aus Reutte wird auch vermehrt aus Deutschland angefordert, hier nach Patientenübergabe am Klinikum Murnau (Bild: ARA)
"RK-2" aus Reutte wird auch vermehrt aus Deutschland angefordert, hier nach Patientenübergabe am Klinikum Murnau (Bild: ARA)

Von Gletscherlandungen und wagemutigen Fallschirmspringern

Bereits im 19. Jahrhundert kam es zur Evakuierung von Patienten, die bei der Belagerung von Paris mittels Heißluftballons ausgeflogen wurden.

Die Geschichte der Flugrettung in Österreich beginnt mit der Bergung eines schwerverletzten  Unfallopfers 1942 vom Ötztaler Gletscher mittels eines „Fieseler Storch“ der deutschen Luftwaffe. Der Pilot war mit seinem Flugzeug auf dem Gletscher gelandet, und mit dem Patienten an Bord wieder gestartet. Dies war nur durch die enormen Start- und Landemöglichkeiten dieses Flugzeuges möglich.

In der Nachkriegszeit gab es eine außergewöhnliche Form der Flugrettung in der Steiermark, bei der wagemutige Ärzte aus einem Flächenflugzeug mit einem Fallschirm sprangen, um verletzten Personen in unwegsamen Gelände zu helfen.

Die „Geburtsstunde“ der Flugrettung

Im Jahr 1954 war der Start für die Flugrettung in Österreich, vor allem durch Oskar Helmer, den ersten Innenminister der Zweiten Republik, der mit Weitblick bereits damals erkannte, dass man Luftfahrzeuge für die Hilfe für in Not geratene Menschen einsetzen kann. Bereits  ein Jahr vor dem Abschluss des Staatsvertrages wurde die Fliegerstaffel des Innenministeriums gegründet, 2 Jahre später verfügte diese bereits über 4 Flächenflugzeuge und einem Hubschrauber.1956 erfolgte auch der erste Einsatz der Flugpolizei um eine verletzte deutsche Urlauberin zu bergen, somit war aus der Flugpolizei eine Flugrettung geworden. Die Piloten wurden durch erfahrene ausländische Piloten in der Gletscherlandetechnik geschult und ausgebildet. In dieser Zeit wurden rund 1.000 Einsätze dieser Art absolviert, ein Einsatz wurde mit einem Motorflugzeug der Type Piper sogar von der „Adlersruhe“ am Großglockner geflogen. Der erste Hubschraubereinsatz lässt sich mit 1956 datieren, als anlässlich einer Suchaktion nach Lawinenopfern im Bereich der Berlinerhütte (Zillertal) auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde.

Das Bundesheer im Assistenzeinsatz

Da auch das Bundesheer ab 1955 neu aufgestellt wurde, wurden in dieser Zeit auch Hubschrauber des Bundesheeres für Einsätze herangezogen. Besonders hervorzuheben ist in diesem Fall der Ennstaler Militärflugplatz Aigen, bei dem ab 1960 Rettungseinsätze mit einer eigens dafür abgestellten Maschine durchgeführt wurden, verfügt durch das Verteidigungsministerium. In weiterer Folge wurden auch Stützpunkte in Schwaz/Tirol und Klagenfurt/Kärnten durch das Verteidigungsministerium errichtet, von denen aus ab den siebziger Jahren Rettungs- und Assistenzeinsätze geflogen wurden.

Die Ideen für ein flächendeckendes Flugrettungssystem wurden weiter verfolgt, und somit wurde die Basis für eine moderne Flugrettung geschaffen. Hindernis in dieser Zeit waren vor allem die gesetzliche Grundlage, in welcher Struktur diese Flugrettung zu bestehen habe. Es galt diese Grundlagen für eine rasche und effiziente (und vor allem kostenfreie) Hilfe aus der Luft zu schaffen, was vor allem dem damaligen Bundesminister für Inneres, Karl Blecha, zu verdanken ist. Schwierigkeiten bereitete die föderalistische Kompetenzverteilung, wonach bspw. das Sanitätswesen den Ländern, nicht dem Bund, zukommt.

Der Blick über die Grenze nach Deutschland

Bereits 1970 ging der erste Rettungshubschrauber (so die Bezeichnung in Deutschland) in München in Betrieb, „Christoph 1“ startete von München aus zu den ersten Einsätzen. Ähnlich zu Österreich war es der Schwesterclub ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil Club), der mit der Luftrettung in Deutschland begann. Berichte über die Flugrettung in anderen Ländern, unter anderem den USA (Flugrettung in Kalifornien) wurden in der ÖAMTC-Clubzeitschrift veröffentlicht.

In dieser Zeit hatte auch der Innsbrucker Universitätsprofessor Dr. Gerhard Flora, ohne sich ein Blatt vor den Mund zu nehmen, die Missstände im Flugrettungswesen kritisiert, unter anderem war ein Kritikpunkt der fehlende (Not-)Arzt an Bord der Hubschrauber des BMI. Professor Flora wandte sich an den ÖAMTC, um seinen Traum einer Flugrettung zu verwirklichen. 1983 hielt er bei einer Sitzung des Clubs eine Rede, in der er nicht mit Kritik sparte, und seine Worte hinterließen bleibenden Eindruck: Am 1. Juli 1983 nahm der erste Notarzthubschrauber Österreichs, „Christophorus 1“ in Innsbruck seinen Dienst auf.

Zu der Initiative von Professor Flora gesellte sich auch die AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt), die sich bereits ab 1978 mit den Plänen für ein Flugrettungssystem befasste. 1982 wurde in einem Gespräch zwischen Politikern und dem Generaldirektor der AUVA, Wilhelm Thiel, ein Modellversuch in Salzburg beschlossen. Die Kosten bzw. die Finanzierung des Modellversuches wurden zur Gänze von der AUVA übernommen.

Gleichzeitig starteten mit „Christophorus 1“ in Innsbruck und „Christophorus 2“ in Krems die beiden Notarzthubschrauber des damals ins Leben gerufenen „Christophorus Flugrettungsverein“ als Tochter des ÖAMTC. Zu Beginn kamen Hubschrauber der Heli Air (heute der Wartungsbetrieb des „Christophorus Flugrettungsvereins“) zum Einsatz, die Piloten waren zum Teil fix angestellt, zum Teil waren es Bundesheerpiloten, die in ihrer Freizeit einen „Christophorus“-Notarzthubschrauber steuerten.

In weiterer Folge richtete der damalige Innenminister Karl Blecha einen Notarzthubschrauberpool ein, der die verschiedenen Organisationen vereinen sollte. In dieser Zeit wurde die flächendeckende Flugrettung von ÖAMTC, dem Innenministerium, und dem Bundesheer betrieben.

Ab dem Jahr 1983 wurde vor allem vom Christophorus Flugrettungsverein wertvolle Arbeit geleistet: Die Inbetriebnahme von „Christophorus 3“ (1984, Wiener Neustadt), „Christophorus 4“ (1985, St. Johann in Tirol und Kitzbühel), „Christophorus 5“ (1987, Landeck), sowie der beiden Winterstandorte in Bischofshofen und Zell am See im Jahr 1993 optimierte die Flugrettung in Österreich.

Gleichzeitig starteten mit „Christophorus 1“ in Innsbruck und „Christophorus 2“ in Krems die beiden Notarzthubschrauber des damals ins Leben gerufenen „Christophorus Flugrettungsverein“ als Tochter des ÖAMTC. Zu Beginn kamen Hubschrauber der Heli Air (heute der Wartungsbetrieb des „Christophorus Flugrettungsvereins“) zum Einsatz, die Piloten waren zum Teil fix angestellt, zum Teil waren es Bundesheerpiloten, die in ihrer Freizeit einen „Christophorus“-Notarzthubschrauber steuerten.

In weiterer Folge richtete der damalige Innenminister Karl Blecha einen Notarzthubschrauberpool ein, der die verschiedenen Organisationen vereinen sollte. In dieser Zeit wurde die flächendeckende Flugrettung von ÖAMTC, dem Innenministerium, und dem Bundesheer betrieben.

Ab dem Jahr 1983 wurde vor allem vom Christophorus Flugrettungsverein wertvolle Arbeit geleistet: Die Inbetriebnahme von „Christophorus 3“ (1984, Wiener Neustadt), „Christophorus 4“ (1985, St. Johann in Tirol und Kitzbühel), „Christophorus 5“ (1987, Landeck), sowie der beiden Winterstandorte in Bischofshofen und Zell am See im Jahr 1993 optimierte die Flugrettung in Österreich.

Notarzthubschrauber (Standorte) bis ins Jahr 2000

  • Bundesministerium für Inneres (BMI):

    • „Martin 1“ – Salzburg (seit 1983)
    • „Martin 2“ – Linz (seit 1988)
    • „Martin 3“ – Wien (seit 1992)
    • „Martin 4“ – Graz (seit 1985)
    • „Martin 5“ – Klagenfurt (seit 1984)
    • „Martin 6“ – Lienz (seit 1986)
    • „Martin 7“ – Innsbruck
    • „Martin 8“ – Hohenems (seit 1986)

  • Bundesministerium für Landesverteidigung (BMfL):

    • „Christoph“ – Aigen im Ennstal (seit 1986)

  • Christophorus Flugrettungsverein:

    • „Christophorus 1“ – Innsbruck (seit 1983)
    • „Christophorus 2“ – Krems (seit 1983)
    • „Christophorus 3“ – Wiener Neustadt (seit 1984)
    • „Christophorus 4“ – St. Johann in Tirol und Kitzbühel in halbjährlichem Wechsel (seit 1985)
    • „Christophorus 5“ – Landeck (seit 1987)
    • „Christophorus 6“ – Bischofshofen und Zell am See in turnusmäßigem Wechsel im Winterbetrieb (seit 1993)

Mit 1. Jänner 2001 sollte sich das Flugrettungswesen in Österreich grundlegend ändern, ausschlaggebend war der damalige Innenminister Dr. Ernst Strasser, der das Innenministerium aufgrund von Budgetproblemen aus der Flugrettung zurückziehen wollte. Das Innenministerium hätte damals neue, moderne Hubschrauber anschaffen müssen, was aus budgetären Gründen aber nicht möglich war.

Daher wurden in Absprache mit dem ÖAMTC die Standorte des Bundesministeriums für Inneres nach und nach in „Christophorus“-Standorte umgewandelt. Grundlage für diesen Wechsel bildete ein Assistenzvertrag zwischen der Republik Österreich und dem ÖAMTC, welcher am 18. Oktober 2000 unterzeichnet wurde. Auch der Standort Aigen im Ennstal war davon betroffen, „Christoph“ ging wie auch die BMI-Standorte an den ÖAMTC über.

Durch die Übernahme der BMI-Standorte durch den ÖAMTC wurden auch andere Flugunternehmen auf die Flugrettung aufmerksam. Beschwerden gegen das Vergabeverfahren wurden von einer sogenannten „Arbeitsgemeinschaft Flugrettung“ beim Verfassungsgerichthof eingebracht.

Neben den bereits bestehenden Standorten wie „Heli 1“ (Waidring) und „Heli 3“ (Kufstein) von Schider Helicopter Service (SHS) aus dem Tiroler Unterland, „Gallus 1“ (Winterbetrieb) und „Gallus 2“ (ganzjährig) von Wucher aus Ludesch, und „Robin 1“ (Schruns) und „Robin 3“ von Dr. Schenk  (Privatsanatorium in Schruns) begannen auch andere Betreiber mit der Errichtung von Notarzthubschrauber-Stützpunkten.

Auch das private Hubschrauberunternehmen Knaus begann nach und nach mit der Errichtung von Standorten für Notarzthubschrauber. „Martin 1“ wurde im Jahr 2000 vorerst als Winterstützpunkt von St. Johann im Pongau betrieben, ab 2005 wurde „Martin 1“ ein Ganzjahresstandort. „Martin 2“ ging ab 2002 von Karres aus in Betrieb, der Heliport wird im darauffolgenden Jahr fertiggestellt.

Ab dem Winter 2004/2005 steht in Saalbach/Hinterglemm ein weiterer Notarzthubschrauber, „Martin 6“, für die tourismusstarken Wintermonate im Einsatz. Auch „Martin 8“ in Hochgurgl nahm vorerst im Probebetrieb den Dienst auf, um in den Wintermonaten im Skigebiet rund um Sölden seine Einsätze zu fliegen, mittlerweile ist „Martin 8“ fixer Winterstandort in Hochgurgl. Ab 2006 flog auch „Martin 7“ von Obertauern seine ersten Einsätze, auch dieser Standort wird als Winterstützpunkt geführt.

Die ARA, Air Rescue Austria, nahm als Tochtergesellschaft der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht) mit RK-1 im Jahr 2001 den Dienst auf, damals noch vom Flughafen Klagenfurt. Eine kuriose Situation, da auch der Notarzthubschrauber „Christophorus 11“ am Flughafen Klagenfurt stationiert ist. Nach langen Diskussionen und teils in den Medien heftig geführten Gesprächen, einigte man sich darauf, den Standort von RK-1 nach Fresach zu verlegen. RK-2 nahm bald darauf seinen Dienst von Reutte aus auf. Beide Notarzthubschrauber sind vom Typ BK117, RK-1 mit einer Winde ausgestattet, RK-2 verwendet das in Österreich bekannte Fixtausystem.

Für die tourismusstarken Wintermonate wurde auch von seiten des ÖAMTC und von Wucher Helicopter aus Ludesch eine Kooperation beschlossen, das „Heli Ambulance Team“ (HAT) mit Standorten in Patergassen („Alpin 1“),  Sölden („Alpin 2“), St. Anton am Arlberg („Alpin 3“), Zürs („Gallus 1“), und Hintertux („Alpin 5“). Diese Standorte sind von Dezember bis April mit einem Notarzthubschrauber im Dienst, und entlasten die Ganzjahresstandorte. „Alpin 6“ wurde vorerst vom ÖAMTC in Zell am See stationiert, ab 2004 wurde daraus ein Ganzjahresstandort mit einer Kooperation zwischen Schider Helicopter Service und dem Christophorus Flugrettungsverein, ab diesem Zeitpunkt war der Funkrufname des Notarzthubschraubers „Alpin Heli 6“. Dafür wurde der Waidringer Standort zu einem Winterstützpunkt, „Heli 1“ ist seit diesem Zeitpunkt nur noch in der Wintersaison von Dezember bis April im Dienst.

Auch der Christophorus Flugrettungsverein übernahm nicht nur die Standorte des BMI, sondern optimierte weiter das Flugrettungssystem in Österreich: Mit der Inbetriebnahme von „Christophorus 15“ im Jahr 2004 wurde das sogenannte Ötscherland flächendeckend versorgt, nur ein Jahr darauf nahm der ÖAMTC in Oberwart den Probebetrieb mit „Christophorus 16“ auf, nach erfolgter Ausschreibung übernahm der ÖAMTC den Dauerbetrieb des burgenländischen Standortes.

Nähere Informationen zur Geschichte der Flugrettung auch im Buch „Sie fliegen um Ihr Leben“ von Josef Platzer.