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Die Geburtsstunde der Flugrettung in Österreich: "Christophorus 1" wird am 1. Juli 1983 in Innsbruck in Dienst gestellt (Bild: ÖAMTC)
Die Geburtsstunde der Flugrettung in Österreich: "Christophorus 1" wird am 1. Juli 1983 in Innsbruck in Dienst gestellt (Bild: ÖAMTC)
"Christophorus 1" im Flug (Bild: ÖAMTC)
"Christophorus 1" im Flug (Bild: ÖAMTC)
Christophorus 4 geht 1985 in Kitzbühel bzw. St. Johann/Tirol in Betrieb (Bild: ÖAMTC)
Christophorus 4 geht 1985 in Kitzbühel bzw. St. Johann/Tirol in Betrieb (Bild: ÖAMTC)
1988 segnet Papst Johannes Paul II Christophorus 4 (Bild: ÖAMTC)
1988 segnet Papst Johannes Paul II Christophorus 4 (Bild: ÖAMTC)
Durch eine neue Bestimmung der Luffahrtbehörde beginnt 1997 in Innsbruck eine neue Ära der Flugrettung in Österreich mit der Inbetriebnahme des neuen Christophorus EC 135 (Bild: ÖAMTC)
Durch eine neue Bestimmung der Luffahrtbehörde beginnt 1997 in Innsbruck eine neue Ära der Flugrettung in Österreich mit der Inbetriebnahme des neuen Christophorus EC 135 (Bild: ÖAMTC)
1999 wird in Wiener Neustadt der 1. Intensivtransporthubschrauber (ITH) für Sekundärtransporte in Betrieb genommen (Bild: ÖAMTC)
1999 wird in Wiener Neustadt der 1. Intensivtransporthubschrauber (ITH) für Sekundärtransporte in Betrieb genommen (Bild: ÖAMTC)
Am Flughafen Wiener Neustadt wird 2001 das Flugrettungszentrum Ost mit vier Hubschrauberhangar eröffnet (Bild: ÖAMTC)
Am Flughafen Wiener Neustadt wird 2001 das Flugrettungszentrum Ost mit vier Hubschrauberhangar eröffnet (Bild: ÖAMTC)
Am Flugplatz Suben an der bayerisch/oberösterreichischen Grenze wird 2002 mit Christophorus Europa 3 der erste von zwei Ländern betriebene Notarzthubschrauber in Betrieb genommen (Bild: ÖAMTC)
Am Flugplatz Suben an der bayerisch/oberösterreichischen Grenze wird 2002 mit Christophorus Europa 3 der erste von zwei Ländern betriebene Notarzthubschrauber in Betrieb genommen (Bild: ÖAMTC)
In Innsbruck wird 2005 das größte Flugrettungszentrum Österreichs eröffnet (Bild: ÖAMTC)
In Innsbruck wird 2005 das größte Flugrettungszentrum Österreichs eröffnet (Bild: ÖAMTC)

Christophorus Flugrettungsverein

Mit der Indienststellung von "Christophorus 1" im Jahr 1983 in Innsbruck wurde der Grundstein für eine flächendeckende Flugrettung in ganz Österreich gelegt. Nach und nach wurden neue Standorte in Betrieb genommen, bis 2001 in Kooperation mit dem Bundesministerium für Inneres ("Martin"-Standorte) und dem Bundesministerium für Landesverteidigung, das den Notarzthubschrauber "Christoph" am Fliegerhorst Aigen im Ennstal bis 2001 betrieben hat.

Ab 2001 wurde der Christophorus Flugrettungsverein mit der Übernahme der Standorte der Flugpolizei und des Bundesheeres betraut, innerhalb weniger Monate wechselten die blauen "Martin"-Notarzthubschrauber zu den gelben Engeln der Christophorus Flugrettung.

Im Jahr 2002 wird mit "Christophorus Europa 3" der erste grenzüberschreitende Notarzthubschrauber in Suben bei Schärding in Dienst gestellt, Betreiber sind hier der deutsche Automobilclub ADAC und der Christophorus Flugrettungsverein, das Einsatzgebiet ist die oberösterreichisch/bayrische Grenzregion.

In den folgenden Jahren werden mit "Christophorus 15" in Ybbsitz (Niederösterreich) und "Christophorus 16" in Oberwart (Burgenland) zwei weitere Standorte in Dienst gestellt, durch diese ist Österreich flächendeckend mit Notarzthubschraubern versorgt.

Für die tourismusstarken Winter hat der Christophorus Flugrettungsverein gemeinsam mit Wucher Helicopter aus Vorarlberg das "Heli Ambulance Team" (HAT) gegründet, diese Standorte sind meist von Anfang Dezember bis Ende April, also in der Wintersaison im Dienst. In großen Skigebieten sorgen sie für rasche Hilfe für verletzte Wintersportler.

Aus einem dieser Standorte, nämlich "Alpin 6" aus Zell am See, wurde durch eine Kooperation mit Schider Helicopter Service (SHS) ein ganzjährig betriebener Standort - "Alpin Heli 6".

Der Christophorus Flugrettungsverein ist das größte Flugrettungsunternehmen in Österreich und hat als einziges Unternehmen einen Vertrag mit dem Bund über die Flugrettung in Österreich. 2007 wurde erstmals die Problematik der Flugrettung öffentlich, als der Christophorus Flugrettungsverein mit dem Titel "Rettet die Retter" in seinem Magazin über die Krise in der Flugrettung berichtete.

Unglücke und Abstürze
Am 14. Februar 1988 stürzte "Christophorus 1" (damals eine Alouette III) auf dem Rückflug eines Rettungseinsatz ab, bei dem die Patientin zuvor an die Bergrettung übergeben wurde. Die endgültige Ursache ist bis heute ungeklärt. Beim Absturz kamen der Notarzt und der Rettungssanitäter ums Leben. Der zweite Sanitäter und der Pilot erlitten schwere Verletzungen und wurden von "Christophorus 4" geborgen.

Am 19. August 1992 verunglückte der Notarzthubschrauber "Christophorus 5". Die am Seil hängende Notärztin kam dabei ums Leben. Pilot und Rettungssanitäter überlebten den Absturz.

Am 5. Juni 1999 stürzte der Helikopter "Christophorus 4" (Eurocopter AS350) in Ellmau auf das Dach eines Wohnhauses. Der Notarzt wurde dabei schwer verletzt und starb 12 Tage später.

Am 1. Mai 2006 stürzte "Christophorus 6" (Eurocopter EC135) in Salzburg beim Anflug zum Unfallkrankenhaus auf einem nahe gelegenen Kinderspielplatz ab. Der Pilot und der Patient wurden schwer, die übrigen drei Besatzungsmitglieder leicht verletzt. Der Spielplatz wurde zum Zeitpunkt des Unfalls nicht benutzt. In einer ersten öffentlichen Stellungnahme sagte der Pilot aus, er habe vor dem Absturz Probleme mit der Steuerung des Heckrotors bemerkt.

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