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23.02.2012 - 
Skifahrer und Wanderin aus Bergnot gerettet

von salzburg.ORF.at

Salzburg, 23. Februar 2012 - Bei zwei Hubschrauber-Einsätzen in Koppl (Flachgau) und Wagrain (Pongau) wurden eine 47-jährige Wanderin und ein 14-jähriger Skifahrer aus Notlagen gerettet. Beide hatten sich in unwegsames Gelände verirrt.

Auf der Koppler Seite des Gaisbergs stieg die 47-jährige Deutsche gegen 13.00 Uhr vom Rundwanderweg in Richtung Gipfelplateau auf. Dabei veirrte sie sich im Gelände, schildert Polizeisprecher Anton Schentz: „Die Frau ist Spuren nachgegangen - und diese Spuren waren nach ihren Angaben plötzlich weg, wahrscheinlich witterungsbedingt. Die Frau ist dadurch in Panik geraten und hat den Notruf abgesetzt.“

Ein Polizeihubschrauber stieg auf, ein Besatzungsmitglied seilte sich zu der Frau ab und holte sie aus ihrer misslichen Lage. Der Hubschrauber setzte die 47-Jährige auf der Gaisbergspitze ab: „Diese Sachen können auch schlimm ausgehen. Sie war natürlich sehr froh, dass die Polizei da war und sie hat doch - wie sie sagte - ziemlich viel Angst gehabt“, ergänzt Schentz.

14-Jähriger verirrte sich bei Abfahrt
Erfolgreich endete am Mittwoch auch kurz vor Einbruch der Dunkelheit eine Suchaktion im Skigebiet Flachau-Wagrain (Pongau). Ein 14-jähriger Schüler aus Oberösterreich hatte sich bei der Abfahrt vom Grießenkareck verirrt und war nicht in Richtung Flachau, sondern in Richtung Wagrain abgefahren. Beim Versuch auf die richtige Piste zu gelangen, verirrte sich der Bub in einem unwegsamen Waldstück.

Mit dem Mobiltelefon rief er schließlich um 16.00 Uhr um Hilfe. Die Besatzung des Rettungshubschraubers und zehn Männer der Bergrettung Flachau fanden den Schüler schließlich gegen 17.40 Uhr. Auch er wurde wohlbehalten ins Tal geflogen.

salzburg.ORF.at